Vorteile und Kosten einer Solaranlage PV Strom

 

Photovoltaik - Eigener Solarstrom für Ihre

Wärmepumpe optimal nutzen

 


     

Das Ziel einer Photovoltaik-Anlage muss ein höchstmöglicher Eigenverbrauchsanteil des selbst produzierten Stroms sein, um eine optimale Wirtschaftlichkeit zu erreichen.

 

 

Möglichst alle Stromverbraucher sollen in das Netz integriert sein. Die Wärmepumpe als wichtige Verbrauchsquelle ebenfalls. Dafür benötigt man einerseits Wärmepumpen mit einer normierten Schnittstelle (SG Ready) sowie ein eigenes intelligentes Verteil- und Verbrauchsnetz. Die Kombination von Energieerzeugung, Energieverbrauch und Energieoptimierung wird zunehmend ein integrierender Bestandteil der Haustechnik werden. Der zukünftige Energieverbraucher (EFH, MFH, Gewerbe, Industrie) wandelt sich also vom reinen Verbraucher zum «Energiemanager». Sinnvolle Investitionen in Energie-Infrastruktur werden zur wirtschaftlich interessanten Anlageinvestition.

 

Der Begriff intelligentes Stromnetz (englisch smart grid) umfasst die kommunikative Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichern, elektrischen Verbrauchern und Netzbetriebsmitteln in Energieübertragungs- und -verteilungsnetzen der Elektrizitätsversorgung. Diese ermöglicht eine Optimierung und Überwachung der miteinander verbundenen Bestandteile. Ziel ist die Sicherstellung der Energieversorgung auf Basis eines effizienten und zuverlässigen Systembetriebs.

 

 

 

 

 

Publikation der SWISSOLAR –
Schweizerischer Fachverband für Sonnenergie (PDF)

 

 

 

  SOLAR-INFO ENERGIE 2050

 

 

 

     

Wärmepumpen mit SG Ready

 

Müssen über einen Regler verfügen, der vier Betriebszustände abdeckt:

 

a) Betriebszustand 1 (1 Schaltzustand, bei Klemmenlösung: 1:0): Dieser Betriebszustand ist abwärtskompatibel zur häufig zu festen Uhrzeiten geschalteten EVU-Sperre und umfasst maximal 2 Stunden volle Sperrzeit.

b) Betriebszustand 2 (1 Schaltzustand, bei Klemmenlösungen: 0:0): In dieser Schaltung läuft die Wärmepumpe im energieffizienten Normalbetrieb mit anteiliger Wärmespeicher-Füllung für die maximal zweistündige EVU-Sperre.

c) Betriebszustand 3 (1 Schaltzustand, bei Klemmenlösung 0:1): In diesem Betriebszustand läuft die Wärmepumpe innerhalb des Reglers im verstärkten Betrieb für Raumheizung und Warmwasserbereitung. Es handelt sich dabei nicht um einen definitiven Anlaufbefehl, sondern um eine Einschaltempfehlung entsprechend der heutigen Anhebung.

d) Betriebszustand 4 (1 Schaltzustand, bei Klemmenlösung 1:1): Hierbei handelt es sich um einen definitiven Anlaufbefehl, insofern dieser im Rahmen der Regeleinstellungen möglich ist. Für diesen Betriebszustand müssen für verschiedene Tarif- und Nutzungsmodelle verschiedene Regelungsmodelle am Regler einstellbar sein:

 

a. Variante 1: Die Wärmepumpe (Verdichter) wird aktiv eingeschaltet.
b. Variante 2: Die Wärmepumpe (Verdichter und elektrische Zusatzheizungen) wird aktiv eingeschaltet, optional: höhere Temperatur in den Wärmespeichern

 

Optional kann die Raumtemperatur als Führungsgrösse für die Regelung der Systemtemperaturen (Vor- bzw. Rücklauftemperatur) herangezogen werden. Eine Sperrung der Wärmepumpe durch einen Raumthermostaten in Abhängigkeit von der Raumtemperatur ist nicht ausreichend. Es müssen Planungsunterlagen für die Modelle bzw. Baureihen vorhanden sein, die beschreiben, wie die Wärmepumpenheizungsanlagen der SG ready-Wärmepumpen für Lastmanagement-Anforderungen zu dimensionieren sind.

 

 

Wärmepumpen-Boiler mit SG Ready

 

Sie müssen über einen Regler verfügen, welcher mittels einer automatischen Ansteuerung eine Erhöhung der Warmwasser-Solltemperatur zum Zweck der thermischen Speicherung ermöglicht.

 

 

 

Die Wärmepumpe muss über diese normierte Schnittstelle verfügen, um optimal integriert werden zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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